Tanzen ist Medizin

by Theresa Willmann
on 23. November 2021
Glücklich Tanzen

Beim Tanzen kann durch die Kombination von körperlicher Bewegung, Rhythmus, vielfältigen Eindrücken und Musik die Ausdauer und Koordination, Beweglichkeit, sowie die Muskelkraft und Gelenkigkeit gefördert werden.

Schon früh können Kinder tänzerisch eine bessere Motorik und ebenso ein positives Selbstwertgefühl und Kreativität entwickeln.

Frühkindliche Bewegungen verbessern zusätzlich die kognitiven Fähigkeiten. Und auch im höheren Alter schult es noch das Gedächtnis, denn Tänzer müssen Gleichgewicht und Koordination der verschiedenen Schrittfolgen in Einklang bringen.

 

Faszinierendes passiert im Gehirn, Veränderungen finden statt. Das Erlernen von abwechslungsreichen Tanzschritten, komplexen Bewegungsabläufen und kontrollierten Drehungen fördert die Bildung von Synapsen Verbindungen. Synapsen sind die Kontaktstellen zwischen den Nervenzellen. Wissenschaftliche Studien belegen, dass neue Nervenzellen gebildet werden, was uns auch im hohen Alter beim Lernen hilft und uns kognitiv fit hält. Gedächtnisfähigkeiten, die Reaktionsfähigkeit und Konzentration werden beim Tanzen geschult und nehmen zu. Durch den Tanzsport werden die linke und rechte Gehirnhälfte beansprucht, also die motorische Region wie auch das Sprachzentrum.

Die rhythmischen Bewegungen zur Musik haben eine entspannende Wirkung und helfen dabei, Cortisol abzubauen. Cortisol wird in der Nebennierenrinde produziert und ist an verschiedenen Vorgängen des Stoffwechsels beteiligt. Es ist ein körpereigenes und lebenswichtiges Hormon, das bei Stress vermehrt ausgeschüttet wird. Stattdessen erhöht sich der Serotoninspiegel und Endorphine werden ausgeschüttet. Also macht Tanzen glücklich und fördert das Immunsystem.

Tanzen ist erwiesenermassen für die alltäglichen, privaten und beruflichen Aktivitäten ein gesunder Ausgleich.
“Lunch Beat” – in der Mittagspause wird getanzt. Diese Idee kommt erstmals aus Schweden und wurde inzwischen von vielen Betrieben anderer Länder übernommen. Damit wurde eine motiviertere und effektivere Arbeitsatmosphäre geschaffen.

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Die verschiedenen Tanzstile stellen das vollkommene Ganzkörpertraining dar. Tanzend mit Musik werden mehrere Muskelgruppen auf einmal beansprucht, so wird z.B. ein besseres Kraftvermögen des Rumpfes trainiert. Bei Profis aber auch bei Hobbytänzern verbessern sich die muskuläre Dauerleistung. Dabei wird die Arbeitsweise der Muskelzellen, die Koordination und Reaktionsfähigkeit gefördert.

Ob Stepptanz, Standardtanz, Tango, Salsa oder Ballett, es gibt eine riesige Auswahl, um Muskelkraft, Ausdauer und Kondition aufzubauen.

Tanzen ist einzigartig und nachhaltig.

 

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