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Wie Emotionen unsere Gesundheit beeinflussen

by Matthias Bittorf
Erstellt: 22. März 2020
Glücklich

Blockierte Emotionen und ihr Einfluss auf körperliche Beschwerden in der Physiotherapie – ein ganzheitlicher Therapieansatz

«Es schlägt mir auf den Magen», «Mir sitzt etwas im Nacken», «Mir kommt die Galle hoch» oder «Ich habe zu viel Last auf den Schultern» sind Ausdrücke aus der Umgangssprache, die wir wahrscheinlich alle schon mal gehört haben.

Es gibt viele solcher Beispiele, die öfters so unbekümmert daher gesagt werden, aber eine viel tiefere Bedeutung haben als wir uns im ersten Moment manchmal bewusst sind.

 

Nehmen wir das Beispiel «zu viel Last auf den Schultern haben» und schauen es näher an.

Wenn uns im Alltag und / oder mit der Arbeit alles zu viel wird oder wir wegen einer Prüfung oder einer anderen belastenden Lebenssituation besonders grossen Druck verspüren, schlägt sich dieser Stress auch auf unseren Körper nieder.

Hierbei passiert es zum Beispiel, dass wir plötzlich starke Schulterverspannungen,

-schmerzen oder sogar Magenprobleme («Mir schlägt es auf den Magen») vom Stress bekommen können. Über unser Nervensystem wird das gesteuert.

Dies sind Warnsignale, die uns unser Körper sendet, um uns zu signalisieren, dass etwas nicht in Ordnung ist.
Meistens nehmen wir diese nicht gleich ernst, unterdrücken die Signale sogar mit Tabletten und wollen einfach weiter «funktionieren».

Aus solch anfänglichen, eher harmlosen Symptomen können sich über die Jahre allerdings auch ernsthafte, teils chronische Erkrankungen entwickeln.

Der Einfluss von Emotionen auf unser körperliches Wohlbefinden ist immens. So haben Wissenschaftler (Quelle: siehe Filme wie «E-Motion», «Heal») herausgefunden, dass ungelöste Emotionen am Entstehen von jeglichen Krankheiten beteiligt sind und das sogar bis zu 90%.

Wir sollten also unseren Grundgefühlen (Wut, Trauer, Angst, Sympathie und Freude) deutlich mehr Aufmerksamkeit schenken.

Tränen

Anmerkung: Sympathie kann auch schädlich für uns empfunden werden, wie zum Beispiel Mitleid bzw. zu viel Einfühlungsvermögen. Dies ist der Fall, wenn das Leid / die Erzählungen eines Anderen einen Selbst runterziehen, man leidet mit.

Die gute Nachricht ist, dass wir etwas dagegen tun können und keine Opfer unserer Unfälle / Situationen sind. Es gibt nämlich Techniken in der Physiotherapie zum Lösen der blockierten Emotionen.

Diese bieten wir in unserer Praxis an. Somit können wir den tieferliegenden Ursachen ihrer Beschwerden auf den Grund gehen und sie im besten Fall auflösen durch:

  • REMovement (siehe alter Blogbeitrag «REMovement»)
  • Kinesiologische Techniken

Fragen Sie dazu am besten Ihre/n PhysiotherapeutIn. (Aktuell nur in Uster bei Herrn Bittorf. Andere Therapeuten auch an anderen Standorten sind in der Ausbildung dazu, ab Herbst 2020 verfügbar).

 

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