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Atemtherapie

Die Atemtherapie umfasst Übungen und Techniken, die dem Patienten die Atmung erleichtern und seine eigene Körperwahrnehmung vertiefen sollen. Sie ist ein Teilgebiet der Physiotherapie und wird bei Patienten mit häufig auftretenden Atemwegserkrankungen wie zum Beispiel Asthma oder chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) angewandt.

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Physiologische Atmung – gesunde Lunge:
Atmet man ein, füllt sich die Lunge mit Luft. Dieser Vorgang verursacht eine Anspannung des Zwerchfells, wobei dies nach unten absinkt. Die dadurch entstehende Atemdruckwelle reicht bis zum Beckenboden. Es sollte ein elastisches Nachgeben der Beckenbodenmuskulatur nach unten erfolgen.

 

Bei der Ausatmung ist es genau andersrum. Dadurch, dass die Luft wieder rausströmt und den Druck wegnimmt, erfolgt eine Entspannung des Zwerchfells, das daraufhin wieder nach oben wandert. Der Beckenboden spannt sich an, steigt auf in Richtung Bauchhöhle und unterstützt so die Ausatmung.

 

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Atemwegserkrankung:
Unser Körper besitzt eine Atem-Hilfsmuskulatur. Diese setzt er dann vermehrt ein, wenn eine physiologische Atmung nicht möglich ist, er jedoch den physiologischen Atemmechanismus aufrechterhalten möchte. Dieser Vorgang funktioniert allerdings nur über einen kurzen Zeitraum. Danach kommt es zu stärker zunehmenden Verspannungen dieser Muskelgruppe, die zum Mobilitätsverlust des Brustkorbs führen. Der Brustkorb verliert dabei seine Elastizität, die durch Atemphysiotherapie verbessert werden kann.
Grundsätzlich unterscheidet man zwei Gruppen der Atemwegserkrankungen: obstruktive (die Ausatmung betreffend) oder restriktive (die Einatmung betreffend) Atemwegserkrankungen. Je nach dem wird in der Physiotherapie mehr Fokus auf die Ein- oder Ausatmung gelegt. Die Techniken der Atemphysiotherapie sind breitgefächert und ermöglichen es dadurch andere Behandlungsstrategien (z.B. Beckenbodentherapie) gut mit ihr zu kombinieren.

 

AtemTherapie:
Ist der Brustkorb weniger elastisch, bietet es sich an, ihn dabei durch die Kraft des Beckenbodens zu unterstützen. Hierfür erlernt der Patient in der Atemphysiotherapie zunächst Körperwahrnehmungsübungen, die einen ruhigen und entspannten Atemrhythmus ermöglichen. Des Weiteren unterstützt der Physiotherapeut durch manuelle Techniken, womit die Funktionalität und Aktivität der Atemhilfsmuskulatur reguliert wird.
Patienten mit vorhandenem Sekret, werden beim Lösen des Sekrets durch weitere spezielle Techniken unterstützt. Dort bietet sich v.a. eine gezielte Kombination von Geräten (z.B. Spirometer, TriFlo, MediFlo, TriBall) mit der Atemtherapie an.
Mit einer Aufklärung vor Ort durch den Therapeuten kommt es schneller zum Erfolg der Sekretolyse oder einer allgemein besseren Atmung.

 

Spirotiger:
Atemtherapie hilft nicht nur bei chronischen Lungenkrankeiten, sondern auch bei allgemein verminderter Ausdauer der Atemmuskulatur z.B. nach Unfällen oder bei Dekonditionierung und wird auch von Sportlern gern als Trainingsgerät genutzt.
Eine ausdauernde Atemmuskulatur lässt sich mit dem Spirotiger gut trainieren. Dieser besteht aus einem Handgerät mit Atmungsbeutel und einer elektronischen Anzeige.

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allgemeine Indikationen

  • COPD
  • Sars CoV2
  • Lungenfibrose
  • Asthma
  • Chronische Bronchitis
  • Mukoviszidose (Kinder)
  • Lungenentzündung
  • Stress (Neurodermitis, Migräne, Schlafstörungen)

Indikationen Spirotiger

  • Atemnot/Kurzatmigkeit
  • Chronische Nackenbeschwerden
  • Schleudertrauma
  • Dekonditionierung
  • Haltungsinsuffizienz
  • Schnarchen/Schlafapnoe
  • Für Sportler als Zusatz-Training

TARIFE

Preise für Selbstzahler:

25 Min. / CHF   70.–
50 Min. / CHF 140.–

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